Zum Projekt
Fortsetzung des Projekts "Familie in der Hochschule"
Die Friedrich-Schiller-Universität arbeitet seit 2007 zusammen mit weiteren Hochschulen im Best Practice-Club "Familie in der Hochschule" an der Verbesserung ihrer Familienorientierung und am hochschulübergreifenden Austausch und Transfer ihrer Erkenntnisse und Erfahrungen. So wurden im Rahmen des Programmes beispielsweise diese Webseite konzipiert und erstellt, das Hochschulfamilienbüro JUniFamilie eingerichtet, Dual Career Konzepte entwickelt und die Kinderbetreuungs- und Beratungsangebote ausgebaut und flexibilisiert (vgl. www.familie-in-der-hochschule.de).
In der aktuellen Projektphase, die noch bis Ende 2012 läuft, haben sich die Hochschulen im Best-Practice Club zu drei Arbeitskreisen mit den Schwerpunkten "Familienfreundliche Angebote und Dienstleistungen", "Familienunterstützende Studienbedingungen" und "Regionale Allianzen für Familienfreundlichkeit" zusammengeschlossen. Letztgenannter wird von der FSU als federführende Hochschule koordiniert und setzt sich aus den Universitäten Konstanz, Tübingen und Erfurt zusammen.
Vorgeschichte Familie macht (Hoch)Schule - unter diesem Motto nahm die Friedrich-Schiller-Universität (FSU Jena) Ende November 2007 am Wettbewerb "Familie in der Hochschule" teil. Diese Initiative der Robert Bosch Stiftung, des Centrums für Hochschulentwicklung Gütersloh sowie des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung will einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen leisten. Und hier bewährte sich der Jenaer Leitsatz: Hochschulen brauchen Erfolg, Familien brauchen Chancen!
Zahlreiche Kindertageseinrichtungen, ein vielfältiges Schulnetzwerk sowie attraktive Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten bilden in Jena den Rahmen, um ökonomischen sowie wissenschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung zu verbinden. Eingebettet in dieses Umfeld arbeitet die FSU Jena gemeinsam mit kommunalen Institutionen, dem Jenaer Bündnis für Familie und hochschulnahen Einrichtungen wie dem Studentenwerk Thüringen darauf hin, immer mehr zu einem akademischen Paradies für die ganze Familie zu werden und Jena als attraktiven Hochschulstandort zu positionieren.
Mit welchem Erfolg dieses Ziel bereits verfolgt wurde, zeigte sich dann im Februar 2008, als die Friedrich-Schiller-Universität Jena in den best practice-Club der erfolgreichsten acht Hochschulen berufen wurde. Bis Ende 2009 wurde unsere Universität mit 100.000 Euro bei der Weiterentwicklung ausgewählter Aspekte ihres Familienkonzeptes unterstützt und konnte gleichzeitig von den Erfahrungen der anderen ausgewählten Clubmitglieder profitieren.
Arbeitsschwerpunkte Unser erstes Handlungsfeld umfasste die Entwicklung des neuen zentralen Webportals für Familienfragen, das von der gegenwärtigen Basisversion aus fortlaufend um eigene und die Angebote unserer Kooperationspartner erweitert werden soll.
Den zweiten Arbeitsbereich markiert die Konzipierung eines familienorientierten Personalkonzeptes. Darüber sollen familienfreundliche Aspekte verstärkt in die Personalentwicklung integriert werden; insbesondere durch den Aufbau einer "Starthilfe" im neuen Jenaer Umfeld sowie durch die Verstetigung bereits vorhandener Einzelaktivitäten im Bereich "Dual Career". Unser übergreifendes Ziel ist letztlich die Gewinnung und Bindung von hochqualifiziertem Personal für den Wissenschafts- und Verwaltungsbereich sowie eine Steigerung der Attraktivität des Universitätsstandortes aus Sicht deutscher und ausländischer Abiturienten, Bachelor- und Master-Absolventen, Fach- und Führungskräfte bzw. potentieller Kooperationspartner.
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