Familie in der Hochschule

Familie macht (Hoch)Schule - unter diesem Motto nahm die Friedrich-Schiller-Universität Ende November 2007 am Wettbewerb "Familie in der Hochschule" teil. Diese Initiative der Robert Bosch Stiftung, des Centrums für Hochschulentwicklung Gütersloh sowie des Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Länder wollte einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen leisten.
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Und hier bewährte sich der Jenaer Leitsatz: Hochschulen brauchen Erfolg, Familien brauchen Chancen!

Mit welchem Erfolg dieses Ziel bereits verfolgt wurde, zeigte sich im Februar 2008, als die Universität Jena in den Best Practice-Club "Familie in der Hochschule" berufen wurde. Dort arbeitet sie nunmehr in der dritten Projektphase gemeinsam mit 11 anderen Hochschulen an der Verbesserung ihrer Familienorientierung und am hochschulübergreifenden Austausch und Transfer ihrer Erkenntnisse und Erfahrungen. So wurden im Rahmen des Programmes beispielsweise diese Webseite konzipiert, das Hochschulfamilienbüro JUniFamilie eingerichtet, Dual Career Konzepte entwickelt und die Kinderbetreuungs- und Beratungsangebote ausgebaut und flexibilisiert. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Best-Practice-Clubs. Es entstanden dabei u.a. der Dokumentarfilm "Aktive Väter in Wissenschaft und Wirtschaft" und ein Manual zum Mitarbeitendengespräch, ein Trainingsmanual für Workshops zu familienfreundlicher Führung.

In der nunmehr dritten Projektphase entwickeln die Clubhochschulen gemeinsam die Charta Familie in der Hochschule, die auf einer Tagung im Mai 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Auf der öffentlichen Tagung am 26. und 27. Mai 2014 in Hannover unterschrieben die ersten 47 Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen diese Charta als Selbstverpflichtung und signalisierten öffentlichkeitswirksam ihr Bewusstsein über ihre gesellschaftliche Verantwortung als Bildungs- und Lebensorte, wo die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben gelebt wird und selbstverständlich ist.